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Instabile Stapel auf langen Förderstrecken?


Stapelverblockung verliert auf langen Förderstrecken ihre Wirkung? Mit gezieltem Nachladen bleibt der Stapel bis zur Palettierung stabil.

In vielen Bereichen der Druckweiterverarbeitung ein vertrautes Bild:
Bei Produkten mit glatten Oberflächen oder vielen Beilagen bilden sich im und nach dem Kreuzleger instabile Stapel. Elektrostatisch unterstützte Verblocker sorgen normalerweise dafür, dass diese Stapel sicher zusammenhalten.

Bei sehr langen Förderstrecken zum Palettierer kann es dennoch zur Neutralisierung der Elektrostatik kommen – abhängig von Materialeigenschaften wie Feuchtigkeit oder Leitfähigkeit der Exemplare. Die Folge: Der zuvor stabile Stapel wird wieder instabil und neigt zum Verrutschen.

Die Lösung: gezieltes Nachladen auf halber Förderstrecke

Auf der langen Förderstrecke wird – etwa auf der Hälfte – noch einmal mit einer positiv-negativ-Aufladung nachgeladen. Damit bleibt die elektrostatische Fixierung ausreichend, um den Stapel sicher bis in die Palettierung zu transportieren.

🧰 Eingesetzte Systemkomponenten

3 x Aufladeelektrode R120 / A0900R025
Zur Nachladung des Stapels auf der Förderstrecke

1 x Steuergerät KNH64/N2A
Versorgung der oberen Elektrode

1 x Steuergerät KNH34/P2A
Versorgung der seitlichen Elektroden

✅ Ihre Vorteile auf einen Blick

✔ Stabile Stapel bis zur Palettierung – auch bei langen Förderstrecken
✔ Keine Umrüstung der bestehenden Verblockung notwendig
✔ Einfache Nachrüstung auf halber Förderstrecke
✔ Zuverlässiger Schutz vor Verrutschen und Produktionsstopps

Nachladen hinter der Stapelverblockung im Palettierbereich
© Schnick Systemtechnik